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Nicht jeder kann die Anschaffung einer Wärmepumpe aus der sprichwörtlichen Portokasse bezahlen. Daher sollte man sich eingehend mit den verschiedenen Förderungen für Wärmepumpen beschäftigen. Und auch eine Kredit-Finanzierung ist oft überhaupt keine dumme Idee. Warum werden die Themen Förderung und Finanzierung gemeinsam behandelt? Manchmal ist die Förderung an die Bedingung eines günstigen Finanzierungskredits geknüpft.

Förderung von Wärmepumpen

1. Wärmepumpen-Förderung

In Deutschland werden Wärmepumpen vorrangig vom BAfA gefördert - die Abkürzung steht für Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Allerdings wurde die Förderung von Wärmepumpenprojekten seit dem 01.01.2011 an neue Bedingungen geknüpft. Das ist gar nicht schlecht, denn es erleichtert den Interessenten die Auswahl der richtigen Anlage, die unter die Richtlinien der Wärmepumpen Förderung fällt.

Bis zum 31.12.2010 wurde jede Wärmepumpe durch das BAfA gefördert. Seither hat man neue Anforderungen definiert. Bis 2010 war die entscheidende Kennziffer die Jahresarbeitszahl, die das Verhältnis zwischen Stromaufnahme und erzeugter Heizungs- oder Kühlleistung im Verlaufe eines Jahres angibt. Diese JAZ war für die Förderhöhe maßgebend.

Seit 2011 nun ist die entscheidende Messgröße der COP-Wert. Dieser Coefficient of Perfomance trifft im Grunde dieselbe Aussage wie die Jahresarbeitszahl, setzt also die Wärmepumpenleistung zur Stromaufnahme ins Verhältnis, wird aber etwas anders berechnet. Als Grundlage gelten beispielsweise Temperaturdifferenzen.

Den Wert ermittelt man unter standardisierten Laborbedingungen, die Pumpen erhalten daraufhin das sogenannte EHPA-Gütesiegel. Bauherren können anhand dieses Zertifikats Wärmepumpen im breiten Angebotsspektrum besser vergleichen und sich für ein Modell entscheiden, das eine hohe BAfA-Förderung erhält.

Bei der aktuellen Förderung gibt es eine pauschale Basisförderung je nach Art und Größe der Anlage. Sie beträgt:

  • für Luft/Wasser-Wärmepumpen bis 20 kW 1.300 Euro
  • für Luft/Wasser-Wärmepumpen von 20 bis 100 kW 1.600 Euro
  • für Wasser/Wasser- oder Wasser/Sole-Wärmepumpen bis 10 kW 2.800 Euro
  • für Wasser/Wasser- oder Wasser/Sole-Wärmepumpen von 11 bis 20 kW 2.800 Euro + 120 Euro pro kW
  • für Wasser/Wasser- oder Wasser/Sole-Wärmepumpen von 21 bis 100 kW 2.800 Euro + 100 Euro pro kW

Damit die Wärmepumpe eines bestimmten Herstellers gefördert werden kann, müssen mindestens folgende COP-Werte erreicht werden (eine Auflistung aller Wärmepumpen, für die man eine Förderung erhalten würde, findet man hier):

  • Luft/Wasser-Wärmepumpen: 3,1
  • Sole/Wasser-Wärmepumpen: 4,3
  • Wasser/Wasser-Wärmepumpen: 5,1

 

  1. Ein Pufferspeicher ab 30 l/kW erhöht die Basisförderung um 500 Euro.
  2. Zur Basisförderung kommt ein Bonusprogramm des BAfA hinzu (500 Euro Kombinationsbonus), wenn zur Wärmepumpe zusätzlich Solarkollektoren eingesetzt werden.
  3. Ein weiterer Bonus - der Effizienzbonus - wird gezahlt, wenn die Vorgaben der deutschen Energiesparverordnung um 30 % unterschritten werden. Dieser Effizienzbonus beträgt noch mal die Hälfte der Basisförderung oben drauf.

Gefördert werden die effizienten Wärmepumpen nur in Bestandsgebäuden oder in Neubauten bei einer Leistung der Anlage über 100 kW, wenn sie

  • Wohnräume heizen und Warmwasser kombiniert aufbereiten,
  • Nicht-Wohnräume heizen oder
  • Prozesswärme beziehungsweise Wärme für Wärmenetze bereitstellen.

1.1. BAfA-Förderung für Wärmepumpen beantragen

Das BAfA informiert auf seiner Seite zu Wärmepumpen über die Antragsvoraussetzungen und stellt die Antragsformulare zum Download bereit. Es wird die Hilfe eines Installateurs für den Antrag empfohlen, der seinerseits eine Ausfüllhilfe auf der BAfA-Homepage vorfindet.

Die Kriterien der Antragstellung richten sich nach Art des Antragstellers, sie unterscheiden sich zwischen:

  • Privatpersonen
  • Kommunen und deren Gebietskörperschaften beziehungsweise Zweckverbänden
  • gemeinnützigen Organisationen
  • Gewerbebetrieben.

Detaillierte Informationen und das Antragsformular sind unter BAfA-Förderung/Wärmepumpen zu finden.

1.2. Wärmepumpen: KfW-Förderung und Subventionen der Energiewirtschaft

Neben der BAfA-Förderung kommt auch eine KfW-Förderung für Wärmepumpen infrage, die auch den Einbau in Neubauten einbezieht.

  1. Es handelt sich hierbei um die KfW-Programme 271 und 281, die per Kredit - aktueller effektiver Jahreszins ab 1,00 % (Februar 2015) - die Investition in Anlagen für erneuerbare Energien und Wärmepumpen fördern.
    Diese Programme richten sich besonders an Unternehmen und Kommunen, attraktive Tilgungszuschüsse sind inklusive. Es geht hierbei nicht nur um große effiziente Wärmepumpen, sondern auch um groß dimensionierte Solarkollektoranlagen, Wärmespeicher, Wärmenetze und Biogasleitungen sowie Anlagen für die Verbrennung fester Biomasse.
  2. Kleinere Anlagen speziell für Eigenheimbesitzer werden über die Programme “Erneuerbare Energien – Standard” Nr. 270/274 und das Programm “Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit” Nr. 167 gefördert.
  3. Einige Energielieferanten bieten ihrerseits eine Förderung von Wärmepumpen über spezielle Stromtarife an, die erfragt werden müssen. Allerdings hält sich die Zahl dieser Anbieter in Grenzen. Kunden können dennoch darauf zugreifen und nötigenfalls sogar separat den Strom für die Wärmepumpe von so einem Anbieter beziehen, wofür ein extra Stromzähler nötig wäre.

Finanzierung von Wärmepumpen

2. Wärmepumpen-Finanzierung

Die Förderungen helfen vielen Hausbesitzern bei der Investition in eine Wärmepumpe. Allerdings reichen diese manchmal immer noch, sodass ein Kredit aufgenommen werden muss. Zu diesem Zweck sind Verbraucherdarlehen und – aufgrund des geringeren Zinssatzes eher zu empfehlen – Baukredite grundsätzlich geeignet. Zu einem günstigeren Preis erhalten Modernisierer das für ihre Wärmepumpe benötigte Geld jedoch, wenn sie spezielle Angebote nutzen.

2.1. Wärmepumpen-Finanzierung über den Energieversorger

Einzelne Stromversorger bieten zeitweise Sonderkredite oder Zuschüsse für den Wärmepumpeneinbau an, wenn sich das entsprechende Grundstück innerhalb ihres Grundversorgungsgebietes befindet und der Besitzer sich langfristig zum Bezug des Wärmepumpenstroms über den Energieversorger verpflichtet. Die entsprechenden Angebote sind zwar attraktiv, im Umfang aber leider begrenzt und zudem nur zu gewissen Zeiten verfügbar.

Zudem bieten keineswegs alle Energieversorger vergünstigte Wärmepumpendarlehen an. Ob solch eine Wärmepumpen-Finanzierung also in Anspruch genommen werden kann, hängt somit davon ab, ob sich das Haus im Grundversorgungsgebiet eines der Stromlieferanten befindet, welche entsprechende Darlehen vergeben.

2.2. Förderkredit der KfW Bank

Die KfW Bank ist eine bundeseigene Förderbank. Sie hieß früher Kreditanstalt für Wiederaufbau und fördert heute unterschiedliche Projekte, wozu auch energieeffiziente Maßnahmen gehören. Für die Anschaffung einer Wärmepumpe kommen zwei Programme infrage.

  • Beim KfW-Effizienzhaus sind weitere Anforderungen an die Energieeffizienz des Gebäudes zu erfüllen, während die Förderung einer Wärmepumpe als Einzelmaßnahme ohne weitere Voraussetzungen möglich ist.
  • Zusätzlich zum günstigen Kredit kann der Hausbesitzer oder Bauherr eine Förderung des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) in Anspruch nehmen, sodass sich der Preis der Wärmepumpe faktisch reduziert. Die Kombination aus dem vergünstigten Kredit der KfW Bank und dem Zuschuss des Bundesamtes reicht in der Regel für die vollständige Finanzierung der Wärmepumpe aus.

2.3. Günstige Kredite für Ihre Wärmepumpe von regionalen Volksbanken, Sparkassen und Umweltbanken

Lokal ausgerichtete Sparkassen und Volks- beziehungsweise Raiffeisenbanken bieten vergünstigte Darlehen für Baumaßnahmen an, wenn der Kreditnehmer einen ortsansässigen Handwerker mit der Durchführung der entsprechenden Arbeiten beauftragt.

Bei vermieteten Gebäuden, die sich in einem anderen Ort als der Wohnsitz des Eigentümers befinden, ist für die regionale Zuständigkeit die Lage des zu fördernden Objektes maßgeblich. Volksbanken verlangen teilweise für die Kreditvergabe den Kauf mindestens eines Mitgliedsanteils. Da ein solcher zumeist eine hohe Dividende erzielt, ist der Erwerb der Bankmitgliedschaft unbedenklich.

Die Förderkredite der regionalen Volksbanken und Sparkassen beziehen sich auf alle denkbaren Modernisierungsmaßnahmen und sind nicht speziell auf den Einbau einer Wärmepumpe zugeschnitten. Sie sind zum Teil jedoch günstiger als die Förderkredite der KfW Bank. Für den Erhalt eines Sonderdarlehens einer auf die Förderung ökologischer Maßnahmen spezialisierten überregional tätigen Genossenschaftsbank muss die zu finanzierende Maßnahme einen positiven Effekt auf den Energieverbrauch oder auf die Umwelt ausüben. Diese Eigenschaft ist für die Wärmepumpe anerkannt, sodass die entsprechenden Banken ihren Einbau durch günstige Kredite fördern.

2.4. Das Bausparkassendarlehen

Bausparkassen empfehlen ihren Kunden, nach dem Hausbau oder dem Kauf einer Immobilie einen neuen Bausparvertrag abzuschließen, damit ihnen bei notwendigen Renovierungen ein günstiges Darlehen zur Verfügung steht.

Das zuteilungsreife Bausparkassendarlehen kann für beliebige bauwirtschaftliche Zwecke und somit auch für den Einbau einer Wärmepumpe genutzt werden. Es stellt in den meisten Fällen die günstigste Form der Finanzierung des Erwerbs der Pumpe dar und ist zudem mit der Möglichkeit einer flexiblen Rückzahlung ausgestattet.

2.5. Die verschiedenen Angebote vergleichen

Die naheliegende Erwartung, dass die KfW Bank das günstigste Angebot unterbreiten werden, trifft nicht zwangsläufig zu.

In vielen Fällen zeigt sich, dass eine Volksbank oder Sparkasse das Wärmepumpendarlehen zu noch günstigeren Krediten als die Kreditanstalt für Wiederaufbau vergibt. Aus diesem Grund empfiehlt sich vor dem Abschluss des Finanzierungsvertrages der Vergleich unterschiedlicher Angebote.

  • Dabei stellt der effektive Jahreszinssatz ein wesentliches, aber nicht das einzige Entscheidungskriterium dar.
  • Stattdessen achten Modernisierer bei der Wärmepumpenfinanzierung auch darauf, ob der angebotene Kredit ihnen flexible Tilgungen wie Sonderzahlungen oder eine Ratenpause erlaubt.

Die Vereinbarung einer Ratenzahlung mit dem Handwerker ist selbstverständlich ebenfalls möglich. Sie wird aber fast nur von großen Betrieben angeboten, während der Preis für den Wärmepumpenkauf und den Einbau bei kleineren Handwerksbetrieben oftmals niedriger ausfällt.

Contact Person Autor des Artikels: Jascha Schmitz - Redakteur der Umweltportale: Solaranlagen-portal.de | Ihr-BHKW.de | Ihre-Waermepumpe.de | klaeranlagen-vergleich.de

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