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Warmwasser-Wärmepumpe: Funktion, Kosten und Förderung 2026

Inhaltsverzeichnis:
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Eine Warmwasser-Wärmepumpe (auch Brauchwasser-Wärmepumpe genannt) erzeugt warmes Wasser zum Duschen, Baden und Spülen – ganz ohne fossile Brennstoffe. Sie nutzt die vorhandene Wärme aus Kellerräumen und erzeugt aus 1 kWh Strom etwa 3 bis 4 kWh Wärme. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles über Funktion, aktuelle Kosten 2026, Fördermöglichkeiten und ob sich die Investition für Sie lohnt.

Wie funktioniert eine Warmwasser-Wärmepumpe?

Eine Warmwasser-Wärmepumpe ist ausschließlich für die Trinkwassererwärmung zuständig – nicht für die Raumheizung. Sie steht typischerweise im Keller und entzieht der Raumluft Wärme, um damit das Brauchwasser in einem integrierten Speicher zu erhitzen. Der Raum kühlt dabei leicht ab, was in Heizungs- oder Waschräumen sogar erwünscht ist.

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Der Prozess läuft in fünf Schritten ab:

  1. Die Wärmepumpe saugt warme Raumluft an (z. B. aus dem Heizungskeller).
  2. Die Wärme der Luft wird auf ein Kältemittel übertragen, das dadurch verdampft.
  3. Ein Kompressor (Verdichter) verdichtet den Kältemitteldampf und erhöht so die Temperatur weiter.
  4. Der heiße Kältemitteldampf gibt seine Wärme an das Brauchwasser im Speicher ab.
  5. Die Wärmepumpe gibt trockene, kühlere Luft zurück und entfeuchtet so den Raum.

Gut zu wissen

Um eine Brauchwasser-Wärmepumpe zu betreiben, sind keine fossilen Brennstoffe nötig. Sie benötigt lediglich Strom für den Kompressor und den Ventilator – der größte Teil der Energie stammt aus kostenloser Umgebungswärme.

Die vier Komponenten im Detail

  1. Verdampfer: Nimmt die Wärme aus der Luft auf und bringt das Kältemittel zum Verdampfen – schon bei niedrigen Temperaturen.
  2. Verdichter (Kompressor): Komprimiert den Kältemitteldampf und erhöht dadurch Druck und Temperatur auf das nötige Niveau.
  3. Verflüssiger und Warmwasserspeicher: Der heiße Dampf gibt seine Wärme an den Wasserspeicher ab, kondensiert und wird über ein Expansionsventil wieder entspannt.
  4. Wärmetauscher: Je nach Modell ermöglicht ein zusätzlicher Wärmetauscher den Anschluss von Solarthermie-Kollektoren oder einer bestehenden Heizungsanlage.

Woher kommt die Wärme? Vier Aufstellungsvarianten

VarianteWärmequelleBesonderheit
HeizungsraumRaumluft aus dem HeizungskellerNutzt Abwärme von Heizkessel und Rohren; häufigste Variante
NebenraumRaumluft aus Waschküche oder TechnikraumPer Rohrsystem angebunden; entfeuchtet feuchte Räume
AbluftAbluft aus einem LüftungssystemBesonders effizient; kombiniert Warmwasser und Wohnraumlüftung
AußenluftAußenluft über AnsaugöffnungLeistung sinkt im Winter deutlich ab

Empfehlung

Die Nutzung von Innenraumluft (Heizungskeller oder Waschküche) ist die effizienteste Variante, weil die Temperatur ganzjährig relativ konstant bleibt. Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb beraten, welche Aufstellung für Ihr Haus optimal ist.

Kombination mit Solaranlage

Eine Warmwasser-Wärmepumpe lässt sich hervorragend mit Solarenergie kombinieren – auf zwei Wegen:

  • Solarthermie: Solarkollektoren liefern direkt Wärme für den Speicher. Die Wärmepumpe springt nur bei Bedarf ein.
  • Photovoltaik: Die Wärmepumpe wird mit selbst erzeugtem Solarstrom betrieben – das ist deutlich rentabler als die Einspeisung ins Netz (Einspeisevergütung 2026: ca. 8 ct/kWh vs. Stromkosten von 20–28 ct/kWh).

Kosten einer Warmwasser-Wärmepumpe 2026

Im Vergleich zu Heizungs-Wärmepumpen sind Brauchwasser-Wärmepumpen deutlich günstiger. Hier die aktuellen Preise (Stand 2026):

Anschaffung und Installation

KostenpositionPreisspanne 2026Hinweis
Gerät (nur Wärmepumpe)2.000 – 3.000 EURJe nach Speichergröße, Hersteller und Ausstattung
Komplett inkl. Speicher + Installation6.000 – 12.000 EURSchlüsselfertig vom Fachbetrieb
Lieferung0 – 80 EURMeist im Gerätepreis enthalten
Montage (Monteurstunde)60 – 100 EURAnschluss dauert ca. 1–2 Stunden
Rohrsystem (bei Nebenraum-Anbindung)200 – 600 EURNur bei Variante „Nebenraum"

Jährliche Stromkosten berechnen

Die laufenden Kosten einer Warmwasser-Wärmepumpe hängen vom Warmwasserverbrauch und der Jahresarbeitszahl (JAZ) ab. Pro Person rechnet man mit 40 bis 50 Litern Warmwasser am Tag (co2online).

Beispielrechnung: 4-Personen-Haushalt

Warmwasserbedarf: 4 Personen × 1,5 kWh/Tag = 6 kWh/Tag → 2.190 kWh/Jahr

Formel: (Wärmebedarf ÷ JAZ) × Strompreis = jährliche Stromkosten

Bei JAZ 3,5 und WP-Tarif 22 ct/kWh: (2.190 ÷ 3,5) × 0,22 = ca. 138 EUR/Jahr

HaushaltsgrößeWärmebedarf/JahrStromkosten bei JAZ 3,0Stromkosten bei JAZ 3,5
2 Personenca. 1.100 kWhca. 81 EURca. 69 EUR
3 Personenca. 1.645 kWhca. 121 EURca. 103 EUR
4 Personenca. 2.190 kWhca. 161 EURca. 138 EUR
5 Personenca. 2.738 kWhca. 201 EURca. 172 EUR

Berechnung basiert auf einem Wärmepumpen-Stromtarif von 22 ct/kWh (Stand 2026, Verivox)

Gebrauchte Warmwasser-Wärmepumpen

Gebrauchte Geräte werden ab 250 bis 750 EUR angeboten. Die Technik ist robust und bewährt, sodass auch ältere Modelle noch zuverlässig arbeiten können. Beachten Sie aber: Garantieansprüche entfallen meist, und Sie müssen Transportkosten einkalkulieren.

Förderung für Warmwasser-Wärmepumpen 2026

Die Förderlandschaft hat sich durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und die neue KfW-Heizungsförderung grundlegend verändert. Hier die wichtigsten Fakten:

Wichtig: Reine Brauchwasser-Wärmepumpen werden NICHT über KfW 458 gefördert

Die staatliche Heizungsförderung (KfW 458) gilt nur für Wärmepumpen, die sowohl zur Warmwasserbereitung als auch zur Raumheizung eingesetzt werden. Eine reine Warmwasser-Wärmepumpe ohne Heizfunktion fällt nicht unter dieses Programm.

KfW 458 Förderung (nur für Heizungs-Wärmepumpen)

Falls Sie sich für eine vollwertige Heizungs-Wärmepumpe entscheiden, die auch Warmwasser bereitet, können Sie von folgender Förderung profitieren:

FörderbausteinFördersatzVoraussetzung
Grundförderung30 %Wärmepumpe als neue Heizung
Klimageschwindigkeitsbonus+ 20 %Austausch fossiler Heizung (Öl, Gas, Nachtspeicher)
Einkommensbonus+ 30 %Haushaltseinkommen bis 40.000 EUR/Jahr
Effizienzbonus+ 5 %Natürliche Kältemittel (z. B. Propan R290)
Maximum70 %Kombination aller Boni (gedeckelt)

Förderfähige Kosten max. 30.000 EUR → maximaler Zuschuss: 21.000 EUR. Antrag über meine.kfw.de – VOR Beginn der Arbeiten!

Alternative Sparmöglichkeiten für Brauchwasser-Wärmepumpen

Auch ohne KfW-Förderung können Sie bei einer reinen Warmwasser-Wärmepumpe sparen:

  • Wärmepumpen-Stromtarif: Spezielle Tarife liegen 2026 bei 20 bis 23 ct/kWh – deutlich günstiger als der Haushaltsstrom (25–28 ct/kWh). Fragen Sie bei Ihrem Energieversorger nach! (Verivox Tarifvergleich)
  • Photovoltaik-Eigenverbrauch: Betreiben Sie die Wärmepumpe mit eigenem Solarstrom – besonders lohnend bei vollem Akku oder fehlendem Speicher.
  • Regionale Förderprogramme: Einige Kommunen und Energieversorger bieten eigene Zuschüsse. Informieren Sie sich bei Ihrer Gemeinde.

Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile einer Warmwasser-Wärmepumpe

VorteilErklärung
Niedrige BetriebskostenNur ca. 100–200 EUR Stromkosten im Jahr (4-Personen-Haushalt)
Nutzung von AbwärmeMacht die überflüssige Wärme im Heizungskeller produktiv nutzbar
EntfeuchtungGibt trockene Luft ab – schützt vor Schimmel im Keller
Keine AbgaseKein Schornstein nötig, keine CO₂-Emissionen vor Ort
Einfache InstallationSteckerfertig, Anschluss in 1–2 Stunden
Kompakte BauweiseNicht größer als ein Kühl-Gefrierschrank
Heizung im Sommer abschaltbarKessel kann komplett aus bleiben – spart Energie und CO₂
Kombinierbar mit PV und SolarthermieEigenverbrauch steigern, Kosten weiter senken
Nahezu wartungsfreiWie ein Kühlschrank: keine jährliche Wartung nötig (empfohlen alle 2 Jahre)
Lange Lebensdauer15 bis 20 Jahre, viele Geräte laufen deutlich länger

Nachteile einer Warmwasser-Wärmepumpe

NachteilErklärung
Keine HeizfunktionMuss mit einer bestehenden Heizung kombiniert werden
Keine KfW-FörderungReine Brauchwasser-WP werden nicht über KfW 458 gefördert
Effizienz bei Außenluft-Betrieb im WinterJAZ sinkt bei kalten Außentemperaturen; Heizstab muss zuheizen
Wirtschaftlichkeit individuellOb sich die Investition lohnt, hängt von Ihren Gegebenheiten ab

Kaufberatung: Worauf Sie achten sollten

Leistungszahl (COP) und Jahresarbeitszahl (JAZ)

Beim Vergleich verschiedener Modelle sind zwei Kennzahlen entscheidend:

  • Leistungszahl (COP): Das Verhältnis von erzeugter Wärme zu eingesetztem Strom – gemessen unter Laborbedingungen. Ein COP von 3 bedeutet: Aus 1 kWh Strom werden 3 kWh Wärme.
  • Jahresarbeitszahl (JAZ): Die wichtigere Kennzahl! Sie zeigt den tatsächlichen Wirkungsgrad im Jahresverlauf – unter realen Bedingungen mit Temperaturschwankungen, Verlusten und Standby-Verbrauch. Die JAZ ist immer niedriger als der COP. Gute Warmwasser-Wärmepumpen erreichen eine JAZ von 3,0 bis 4,0.

Faustregel

Je höher die JAZ, desto weniger Strom braucht Ihre Wärmepumpe – und desto niedriger sind Ihre laufenden Kosten. Achten Sie beim Kauf auf eine JAZ von mindestens 3,0.

Gütesiegel und Zertifizierungen

Zwei wichtige Qualitätszeichen helfen bei der Kaufentscheidung:

  • EHPA-Gütesiegel: Europäisches Qualitätszeichen für Wärmepumpen. Prüft Energieeffizienz und Betriebssicherheit nach DIN EN 14511 in unabhängigen Testzentren. Gültigkeit: 3 Jahre.
  • KEYMARK: Freiwilliges europäisches Zertifizierungszeichen auf Basis der Ökodesign-Verordnungen der EU-Kommission.

Bekannte Hersteller

Zu den bewährten Marken für Warmwasser-Wärmepumpen in Deutschland gehören:

  • Viessmann
  • Bosch / Junkers
  • Stiebel Eltron
  • Vaillant
  • Dimplex

Auch asiatische Hersteller bieten günstigere Modelle an. Die Technik ist bewährt und funktioniert weltweit millionenfach in Kälte- und Klimageräten.

Vorsicht bei No-Name-Importen

Bei Garantiefällen oder Ersatzteilbedarf kann es bei unbekannten ausländischen Herstellern problematisch werden. Achten Sie auf eine CE-Kennzeichnung und prüfen Sie, ob ein deutscher Service-Partner existiert.

Installation, Betrieb und Wartung

Installation

Eine Warmwasser-Wärmepumpe ist steckerfertig und wird einfach an die Wasserleitungen angeschlossen. In den meisten Fällen ist die Installation in 1–2 Stunden erledigt – ohne aufwendige Baumaßnahmen. Voraussetzung ist ein Aufstellraum mit mindestens 10–20 m³ Raumvolumen.

Steuerung und Smart-Home

Moderne Warmwasser-Wärmepumpen bieten komfortable Steuerungsmöglichkeiten:

  • Anzeige der aktuell verfügbaren Warmwassermenge
  • Stufenlose Temperatureinstellung (bis 65 °C)
  • Fehlermeldungen mit automatischer Benachrichtigung
  • Anschlussmöglichkeit für PV-Anlagen (PV-Ready-Signal)
  • Optimierung über Wärmepumpen-Stromtarife (Niedertarifsignal)

Wartung und Lebensdauer

Eine Warmwasser-Wärmepumpe ist so wartungsfrei wie ein Kühlschrank – sie funktioniert nach dem gleichen Prinzip, nur umgekehrt. Eine jährliche Wartung ist nicht erforderlich, die meisten Hersteller empfehlen eine Kontrolle alle 2 Jahre.

Die durchschnittliche Lebensdauer beträgt 15 bis 20 Jahre, viele Geräte laufen bei guter Pflege sogar 25 Jahre und länger.

Tipp für maximale Lebensdauer

Das Herzstück der Wärmepumpe ist der Verdichter. Wie ein Automotor läuft er problemlos lange am Stück, leidet aber unter häufigen Neustarts. Achten Sie bei der Auslegung darauf, dass die Anlage möglichst lange Verdichterlaufzeiten hat.

Lohnt sich eine Warmwasser-Wärmepumpe? Wirtschaftlichkeits-Check

Ob sich die Investition für Sie rentiert, hängt von Ihrer aktuellen Warmwasserbereitung ab. Hier drei typische Szenarien:

Szenario 1: Ersatz für einen Elektroboiler

Hier ist das Einsparpotenzial am größten. Ein Elektroboiler erzeugt aus 1 kWh Strom nur 1 kWh Wärme. Eine Warmwasser-Wärmepumpe schafft 3–4 kWh. Das bedeutet: Sie senken Ihre Warmwasser-Stromkosten um 65–75 %.

ElektroboilerWarmwasser-WP (JAZ 3,5)
Strombedarf (4 Pers.)2.190 kWh/Jahr626 kWh/Jahr
Stromkosten (22 ct/kWh)ca. 482 EURca. 138 EUR
Jährliche Ersparnisca. 344 EUR
Amortisationca. 6–9 Jahre (bei 2.000–3.000 EUR Gerätepreis)

Szenario 2: Ergänzung zu Öl- oder Gasheizung

Wenn Ihre bestehende Öl- oder Gasheizung bisher auch das Warmwasser bereitet, können Sie mit einer separaten Brauchwasser-Wärmepumpe folgende Vorteile erzielen:

  • Im Sommer den Heizkessel komplett abschalten → weniger Verschleiß, weniger CO₂
  • Unabhängiger von steigenden Gas- und Ölpreisen (CO₂-Preis steigt bis 2027 auf 55 EUR/t)
  • CO₂-Emissionen um 20–30 % senken, ohne die Heizung komplett austauschen zu müssen

Szenario 3: In Kombination mit Photovoltaik

Die Warmwasser-Wärmepumpe als „Stromsenke" für PV-Überschuss ist besonders attraktiv:

  • Eigenverbrauchsquote steigt
  • Warmwasser wird praktisch kostenlos erzeugt (wenn PV-Strom vorhanden)
  • Deutlich rentabler als Einspeisung ins Netz (Vergütung 2026: ca. 8 ct/kWh)

GEG und Zukunftssicherheit

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt für neue Heizungen schrittweise den Einsatz erneuerbarer Energien vor:

ZeitpunktRegelung
Seit 01.01.2024Neubauten in Neubaugebieten: 65 % erneuerbare Energie Pflicht
Ab 01.07.2026Bestand in Großstädten (>100.000 Einwohner): 65 %-EE-Pflicht
Ab 01.07.2028Bestand in kleineren Kommunen: 65 %-EE-Pflicht
Ab 2029Fossile Übergangsheizungen: steigender EE-Anteil Pflicht

Eine Warmwasser-Wärmepumpe erfüllt die 65-%-Anforderung für den Warmwasseranteil und ist damit ein sinnvoller erster Schritt in Richtung klimafreundliche Haustechnik – auch wenn Sie Ihre bestehende Heizung noch weiter betreiben (co2online: Förderung Wärmepumpe).

Häufige Fragen

Wie laut ist eine Warmwasser-Wärmepumpe?

Warmwasser-Wärmepumpen stehen im Keller und sind daher im Wohnbereich kaum hörbar. Die Schallleistung liegt typischerweise bei 40–55 dB(A) – vergleichbar mit einem leisen Kühlschrank. Da keine Außenaufstellung nötig ist, gibt es auch keine Lärmprobleme mit Nachbarn.

Kann eine Warmwasser-Wärmepumpe auch im Altbau eingesetzt werden?

Ja, gerade im Altbau ist eine Brauchwasser-Wärmepumpe besonders sinnvoll. Ältere Gebäude haben oft warme Keller (Abwärme alter Heizkessel) und feuchte Nebenräume. Die Wärmepumpe nutzt diese Abwärme und entfeuchtet gleichzeitig. Die Installation erfordert keine aufwendigen Umbaumaßnahmen.

Reicht eine Warmwasser-Wärmepumpe für eine 5-köpfige Familie?

Ja, die meisten Geräte haben einen integrierten Speicher von 200 bis 300 Litern. Für einen 5-Personen-Haushalt empfiehlt sich ein Speichervolumen von mindestens 250 Litern. Bei größerem Bedarf (z. B. Badewanne) sollten Sie ein Modell mit 300 Litern wählen. Die Nachheizzeit beträgt je nach Gerät 4–8 Stunden.

Was passiert, wenn es im Keller zu kalt wird?

Sinkt die Raumtemperatur unter ca. 8–10 °C, verliert die Wärmepumpe an Effizienz. Für diesen Fall haben alle Modelle einen integrierten Elektro-Heizstab, der bei Bedarf automatisch zugeschaltet wird. Der Heizstab verbraucht allerdings mehr Strom. Um dies zu vermeiden, sollte der Aufstellraum ganzjährig mindestens 10 °C warm sein.


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