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Wärmepumpen erfreuen sich großer Beliebtheit. Da die Energiegewinnung bei ihnen auf Basis von erneuerbaren Energien erfolgt, greift der Staat bei der Anschaffung durch die Gewährung von Fördermitteln unter die Arme. Zudem genießen die Nutzer einer Wärmepumpe steuerliche Vorteile. Demgegenüber gibt es jedoch auch rechtliche Aspekte zu beachten.

Wichtiger Hinweis: Alle Angaben zu steuerlichen und rechtlichen Aspekten, die auf Ihre-Wärmepumpe.de erwähnt werden, sind ohne Gewähr. Wir geben keine Rechts- oder Steuerberatung. Für eine steuerrechtliche Beratung empfehlen wir einen Steuerberater zu kontaktieren.

1. Die Installation der Wärmepumpe als Handwerkerleistung geltend machen

In der Einkommenssteuererklärung finden beispielsweise die Handwerkerleistungen für die Installation der Wärmepumpe einen Platz. In Privathaushalten erbrachte Erhaltungs-, Modernisierungs- und Renovierungsarbeiten können bis zu einem gewissen Betrag in der Einkommenssteuererklärung steuermindernd geltend gemacht werden.

  • Konkret handelt es sich um Beträge von bis zu 3.000 €, die bis zu einer Höhe von 20 Prozent anerkannt werden.
  • Daraus ergeben sich bis zu 600 € pro Jahr und Haushalt, die bei der Steuer berücksichtigt werden.

Sowohl Mieter als auch Eigentümer können von dieser Regelung Gebrauch machen. Voraussetzung ist das Vorliegen einer steuerlich korrekten Handwerkerrechnung. Es spielt keine Rolle, ob die Arbeiten am Haus, in der Wohnung oder auf dem Grundstück erfolgt sind.

2. Auch Selbstständige, Freiberufler und Gewerbetreibende haben Vorteile bei der Steuer

Wird mit Wärmepumpen im gewerblichen Bereich modernisiert, sind die dafür entstehenden Kosten den Werbungskosten beziehungsweise Betriebsausgaben hinzuzurechnen. Das trifft ebenfalls bei (teilweise) vermieteten Immobilien zu.

Hier gilt es genau zu schauen: In manchen Fällen rechnet das Finanzamt die Modernisierungskosten als anschaffungsnahe Aufwendungen den Anschaffungskosten an. In der Folge werden die Kosten auf einen Zeitraum von etwa 25 Jahren steuerwirksam verteilt. Das ist für den Steuerpflichtigen mit erheblichen Nachteilen verbunden.

3. Modernisierungskosten bei der Steuer richtig geltend machen

Die Modernisierungskosten wirken sich bereits im Jahr der Durchführung der Modernisierung mindernd auf die Steuerlast aus.

Es empfiehlt sich, bereits bei Auftragsvergabe einen Herabsetzungsantrag bezüglich der Steuervorauszahlungen beim Finanzamt zu stellen. Wird ein solcher Antrag nicht eingereicht, kommen die Modernisierungskosten erst nach Abgabe der Steuererklärung zum Tragen.

Das Finanzamt gewährt ferner eine Beteiligung an den Finanzierungskosten von Wärmepumpen bei betrieblich genutzten oder vermieteten Immobilien. Hier sollte nur die Finanzierung der Anschaffungskosten ohne Umsatzsteuer vorgenommen werden. Die Umsatzsteuer ist zwar für die Mittelplanung von Bedeutung, fließt aber kurze Zeit nach der Anschaffung wieder zurück.

4. Bis zu 20 Jahre Abschreibungen auf Wärmepumpen

Die Abschreibungen auf Wärmepumpen lassen sich auf bis zu 20 Jahre strecken.

Eine darüberhinausgehende Abschreibung ist möglich, sofern die Anlage noch betriebstüchtig ist. Im Regelfall hat die Anlage nach Ablauf dieses Zeitraums aber keinen buchhalterischen Wert mehr.

In welcher Höhe und über welchen Zeitraum abgeschrieben wird, ist eine Einzelfallentscheidung. Sie betrifft Unternehmer ebenso wie Privatpersonen. Hier sollte vorab ausführlich geprüft werden, welche Auswirkungen die Abschreibungen auf die Steuer haben.

  • Grundsätzlich wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Hierbei wird ein jährlich gleichbleibender Wert abgeschrieben.
  • Bei einer Abschreibungsdauer von 20 Jahren ergibt sich pro Jahr eine Abschreibung in Höhe von 5 Prozent auf den Anschaffungswert.
  • Eine Sonderabschreibung in Höhe von 20 Prozent ist beim Vorliegen bestimmter Voraussetzungen ebenfalls durchführbar.

5. Fördermittel vor der Installation beantragen

Unabhängig von der Steuer stehen verschiedene Fördermittel für eine Beantragung bereit. Achtung: Diese sind vor der Beauftragung beziehungsweise vor Beginn der Baumaßnahmen zu beantragen!

Das ist ebenfalls den langwierigen Antragsverfahren geschuldet. Ansprechpartner sind unter anderem die KfW (zumeist über die Hausbank) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Ob die gewünschte Förderung gewährt wird und in welcher Höhe sie erfolgt, hängt von mehreren Faktoren ab.

  • Großen Einfluss auf die Förderhöhe hat die Leistung der Anlage.
  • Gezahlt wird eine Basisförderung, die durch Boni und zusätzlichen Förderungen aufgestockt werden kann.

  1. Leider werden Fördermittel nur bei der Integration der Wärmepumpe in ein bestehendes Heizsystem gewährt, also im Rahmen einer energetischen Sanierung beziehungsweise Modernisierung.
  2. Bei Neubauten wird nur gefördert, wenn die Leistung der Wärmepumpe über 100 kW liegt. Das dürfte im privaten Hausbau kaum gegeben sein.
  3. Eine dritte Fördermöglichkeit eröffnen einige Stromanbieter. Sie belohnen die Anschaffung einer Wärmepumpe mit günstigeren Tarifen oder durch Zuschüsse.

6. Installation abhängig von den Gegebenheiten vor Ort

Bevor die Wärmepumpe jedoch bei der Steuer in Erscheinung tritt, gilt es erst einmal, das geltende Recht bezüglich der Installation zu prüfen. Es gibt verschiedene Arten von Wärmepumpen. Welche Variante zum Einsatz kommt beziehungsweise kommen kann, hängt von den Gegebenheiten vor Ort und damit verbundenen Genehmigungen ab. Ist eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe geplant, bedarf es eines ausreichend hohen Grundwasserstandes.

Das Wasser muss zudem eine gute Qualität aufweisen. Für das Erreichen des Grundwassers ist im Allgemeinen eine Bohrung vonnöten. Diese muss von der Unteren Wasserbehörde genehmigt werden. Hier kommt es auf die Bohrtiefe an.

Wird über 100 Meter tief gebohrt, ist weiterhin das Einverständnis der Bergbehörde einzuholen.

7. Sole-Wasser-Wärmepumpen benötigen einen speziellen Boden

Für die Effizienz einer Sole-Wasser-Wärmepumpe ist die Bodenbeschaffenheit ausschlaggebend. Zur Ermittlung derselben werden Erdsonden eingesetzt. Ihre Verwendung geht mit hohen Kosten einher. Außerdem sind Genehmigungen von der Unteren Wasserbehörde und der Bergbehörde erforderlich. Genehmigungsfrei sind Luft-Wasser-Wärmepumpen und Luft-Luft-Wärmepumpen. Jene stellen allerdings wieder besondere Anforderungen an das Gebäude.

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