Bei Wohnungen und Häusern macht vor allem die Beheizung einen Großteil der allgemeinen Verbrauchskosten aus. In vielen Fällen werden die Kosten dabei für eine angenehme Wärme unbewusst durch den Verbraucher selbst in die Höhe getrieben. Doch was gibt es in diesem Zusammenhang eigentlich alles zu beachten und warum spart das richtige Beheizen von Immobilien bares Geld?

Heizen im Winter

1. Welche Faktoren haben einen großen Einfluss auf die Heizkosten?

Neben der Auswahl des Vertrages mit dem Versorger, haben vor allem die Bauweise des Hauses und das Nutzungsverhalten deutliche Auswirkungen auf die Höhe der Heizkostenrechnung.

Was die Bausubstanz betrifft, ist insbesondere die Dämmung eines Gebäudes von Bedeutung. Wer ein preiswertes Energiesparhaus bauen will, sollte deshalb unter keinen Umständen an der Isolierung von Wänden, Dächern, Fußböden und Fenstern sparen.

Hinsichtlich des Nutzungsverhalten werden die Heizkosten hauptsächlich von der Wahl der saisonalen Ein- und Abschaltintervalle im Sommer und Winter beeinflusst. Doch auch die Einstellung des Thermostates durch den Nutzer wirkt sich maßgeblich auf die Höhe der Heizkostenrechnung aus.

Zusätzlich zu den genannten Faktoren, hängt die verbrauchte Heizleistung ebenfalls mit der richtigen Durchlüftung von Gebäuden ab. So werden die Heizkosten in vielen Gebäuden durch ein falsches Lüftungsverhalten unnötig in die Höhe getrieben.

1.1. Warum ist das richte Beheizen von Gebäuden gerade im Winter so wichtig?

Während im Sommer die natürliche Außentemperatur das Beheizen oftmals überflüssig werden lassen, kühlen Häuser im Winter ohne künstlich erzeugte Wärme sehr schnell aus. Getreu den Gesetzen der Thermodynamik wird einem Gebäude die Innenwärme im Winter verhältnismäßig schnell entzogen.

Dies ist auch der Grund dafür, warum der Heizbedarf in dieser Jahreszeit drastisch ansteigt. Aufgrund des ohnehin schon hohen Wärmebedarfs wirken sich Fehler beim Heizen im Winter umso stärker auf die Heizkosten aus.

Beispielsweise entspricht jedes Grad Celsius zu viel im Haus einer Erhöhung des Energiebedarfs um durchschnittlich 6 Prozent. Eine kleine Anpassung kann hier also recht einfach die Kosten senken.

1.2. Was gibt es beim Beheizen von privaten und geschäftlichen Gebäuden zu beachten?

Neben einer energieeffizienten Bauweise sollten Verbraucher ihr eigenes Heizverhalten genauestens überprüfen. Ein großer Energiefresser ist in diesem Zusammenhang die falsche Bedienung des Thermostates. Dieser Fehler ist in den meisten Fällen auf ein mangelndes technisches Verständnis der Funktionsweise zurückzuführen.

So denken die meisten Menschen, dass beim Aufdrehen des Thermostats mehr heißes Wasser in den Heizkörper strömt. Allerdings gibt die Zahl auf dem Einstellventil lediglich die angestrebte Raumtemperatur an, welche in der höchsten Stufe weit über 25 Grad liegt. So heizt die Anlage beim Vollaufdrehen nicht wesentlich stärker, sondern lediglich länger.

 

Da vor allem geschäftliche Gebäude wie Bürokomplexe sehr hohe Energiekosten generieren, ist die Einweisung des Personals in Bezug auf energiesparendes sowie umweltschonendes Verhalten hier besonders wichtig.

1.3. Welche Möglichkeiten zur Beheizung gibt es und welche sind empfehlenswert?

Die richtige Wahl der Heizungsanlage ist sehr stark von den individuellen Voraussetzungen abhängig. Generell werden heute Heizungen, die fossile Brennstoffe wie Öl oder Erdgas verarbeiten, als veraltet angesehen. So geht der Trend ganz klar hin zu regenerativen Wärmeerzeugern wie Wind- und Sonnenenergie.

  • Zu beachten ist allerdings, dass moderne Öl- und Erdgasheizungen einen sehr hohen Wirkungsgrad erzielen.
  • Gasheizungen können zudem mit regenerativen Quellen wie beispielsweise Biogas betrieben werden.
  • Auch Pelletöfen nutzen für die Verbrennung mit Holz einen nachwachsenden Rohstoff.
  • Weiterhin weisen ebenfalls Wärmepumpen ein enormes Einsparungspotenzial auf.

1.4. Was gibt es abschließend zum Thema zu sagen?

Summa summarum zeigt sich, dass es die perfekte Heizung im Prinzip nicht gibt, da in erster Linie individuell entschieden werden muss. Häufig erweist sich zudem ein Verbund aus verschiedenen Systemen als optimale Lösung. Einen direkten Einfluss auf die Höhe der Kosten haben Verbraucher hingegen in Bezug auf die Anpassung ihres Nutzungsverhalten.

 

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