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Wer nicht mit Öl, Gas oder Holz heizen möchte, findet in der Wärmepumpe die ideale Möglichkeit, umweltbewusst und gleichzeitig sparsam zu heizen. Moderne Wärmepumpen übernehmen nicht nur die Heizfunktion, sondern auch die Warmwasserbereitung. Antworten auf die wichtigsten Fragen im Bezug zur Wärmepumpe soll nachfolgender Artikel geben.

1. Wie hoch ist die Lebensdauer einer Wärmepumpe?

Bei normaler Nutzung geht man von einer durchschnittlichen Lebensdauer zwischen 15 und 20 Jahren aus, wobei einige Wärmepumpenheizungen auch problemlos 25 Jahre halten. Mit einer regelmäßig durchgeführten Wartung beziehungsweise Inspektion kann man die Lebensdauer einer Wärmepumpe deutlich erhöhen. Erdkollektoren und -sonden können teilweise bis zu 40 Jahren problemlos arbeiten.

2. Wie umweltfreundlich ist eine Wärmepumpe?

Da eine Wärmepumpe keinerlei Kohlendioxid ausstößt, ist sie eine clevere Alternative zu fossilen Heiztechniken und schont aktiv die Umwelt.

Luft-Wasser-Wärmepumpe (© Viesmann)

3. Woher nehmen die Wärmepumpen ihre Energie?

Grundsätzlich werden drei verschiedene Arten von Wärmepumpen - je nach Art ihrer Wärmequellen - unterschieden:

  • die Luft-Wasser-Wärmepumpe, welche ihre Energie aus der Luft gewinnt
  • die Sole-Wasser-Wärmepumpe, bei welcher die Energie aus dem Erdreich gewonnen wird
  • die Wasser-Wasser-Wärmepumpe, welche sich das Grundwasser zunutze macht

Für welche dieser drei Pumpen man sich schließlich entscheidet, hängt in erster Linie vom Standort und seinen Gegebenheiten ab.

4. Wie viel Platz muss man für eine Wärmepumpe einplanen?

Die meisten Wärmepumpen werden im Haus - hier vorzugsweise im Keller oder im Hauswirtschaftsraum - untergebracht. Erdreich-Wärmepumpen beispielsweise sind einzig für den Innenraum gedacht. Einige andere Wärmepumpen können auch im Freien aufgestellt werden, wobei man darauf achten sollte, dass die Leitungswege möglichst kurz sind. Nur so können unnötige Wärmeverluste vermieden werden.

5. Wie laut ist eine Wärmepumpe?

Natürlich macht eine Wärmepumpe Geräusche. Da diese ja aber in der Regel im Keller oder im Hauswirtschaftsraum steht, beeinträchtigt sie den Wohnkomfort nicht. Der Geräuschpegel einer herkömmlichen Wärmepumpe liegt bei etwa 50 Dezibel. Was bedeutet das? Zum Vergleich: die Lautstärke eines Staubsaugers liegt bei 70 Dezibel, der Rasenmäher verursacht eine Geräuschkulisse von 90 Dezibel. Weitere Vergleichsmöglichkeiten zur Lautstärke von Wärmepumpen finden Sie in der nachfolgenden Tabelle.

Lautstärke in Dezibel (dB) Geräuschart
30 Ticken einer leisen Uhr, feiner Landregen, Flüstern
40 nahes Flüstern, ruhige Wohnstraße
50 Unterhaltungssprache
60 Unterhaltungssprache in 1m Abstand, Bürolärm
70 laute Unterhaltung, Rufen, PKW in 10m Abstand
80 Straßenlärm bei starkem Verkehr
90 laute Fabrikhalle
100 Autohupen in 7m Abstand
Quelle: Bundesumweltministerium

6. Benötigt man zusätzlich zur Wärmepumpe noch einen Öl- oder Gaskessel?

Dies ist in der Regel nicht erforderlich, denn die Wärmepumpen funktionieren als alleinige Heizsysteme.

7. Ist die Kombination Wärmepumpe/Solaranlage möglich?

Die Einbindung einer Solaranlage (Solarthermie) ist nicht nur möglich, sondern sogar die optimale Lösung. So können die Energiekosten zusätzlich gesenkt werden, denn die Sonnenwärme wird dann für die Warmwasserbereitung genutzt.

8. Welche Wartungsarbeiten an der Wärmepumpe müssen regelmäßig durchgeführt werden?

Das Wartungsintervall einer Wärmepumpe liegt zwischen einem und drei Jahren. Bei allen Wärmepumpen mit einem Kältemittel ist eine jährliche Wartung anzuraten; diese müssen jährlich auf Dichtheit überprüft werden und sollten zudem über eine Kennzeichnung verfügen. Der Anlagendruck und die Kondensatabläufe können vom Kunden selbst in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Dies sollte man auch nicht vernachlässigen, um die Effizienz der Anlage zu gewährleisten.

9. Was tun, wenn die Wärmepumpe ausfällt?

Der Ausfall einer Wärmepumpe ist in den meisten Fällen auf eine Hochdruckstörung zurückzuführen. Ehe man einen Fachmann ruft, kann man versuchen, diese Störung selbst zu beseitigen. Sowohl ein zu geringer Heizwasserdurchsatz als auch eine zu hoch eingestellte Heizkurve können dazu führen, dass die erzeugte Wärme nicht an das Heizungswasser abgegeben werden kann. Abgesperrte Ventile oder ein falsch eingestelltes Überströmventil können hier die Ursache sein.

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