Das Ziel einer Wärmepumpe ist eine Reduzierung der laufenden Kosten, die die zugehörige Immobilie verursacht. Es hängt deshalb stark vom Einzelfall ab, ob und wie stark sich eine Wärmepumpe rentiert. Dabei kommt es nicht nur auf die Größe und die Energieeffizienz des Hauses an. Das Heizverhalten spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.

Damit potentielle Käufer einer Wärmepumpe kalkulieren können, welche Ausgaben nach der Anschaffung und Installation noch auf sie zukommen, wollen wir in diesem Artikel die laufenden Kosten einer Wärmepumpe näher betrachten. Denn nur mit einem guten Überblick über die anfallenden Kosten kann man sinnvoll kalkulieren, ob und wann sich eine Wärmepumpe amortisiert.

1. Die Stromkosten für eine Wärmepumpe

Der Stromverbrauch hängt stark von der gewählten Wärmepumpe und dem Wärmepumpentarif des Stromversorgers ab. Beides sind Variablen, die man mit der richtigen Planung schon im Voraus optimieren kann. Denn die richtige Kapazität der Wärmepumpe kann man anhand das Verbrauchs relativ einfach errechnen. So kann sie genau auf die entsprechende Immobilie abgestimmt werden.

Den Stromtarif kann man beim lokalen Versorger relativ einfach erfragen. Lange Zeit war es üblich, dass die Wärmepumpe durch den Grundversorger mit Strom versorgt wurde. Denn diese mussten spezielle Tarife für Wärmepumpenstrom haben. Das ist zwar nicht mehr der Fall.

Trotzdem gibt es bei der überwältigenden Mehrheit noch immer Tarife, die speziell für Wärmepumpen gestaltet wurden. Das heißt aber nicht, dass diese Tarife stets die günstigsten sind. Zwar scheinen sie auf den ersten Blick attraktiv. Doch einer genaueren Betrachtung können sie nicht immer standhalten.

Bevor ein Stromvertrag für die neue Wärmepumpe abgeschlossen wird, sollte deshalb ein umfangreicher Vergleich durchgeführt werden. Bei Verivox gibt es einen Vergleich für Wärmepumpenstrom. So kann mit wenigen Klicks der passende Anbieter gefunden werden. Wer noch am Rechnen ist, ob sich die Anschaffung einer Wärmepumpe überhaupt lohnt, findet dort zuverlässige Werte zum Kalkulieren.

Und wer schon eine Wärmepumpe in Betrieb hat kann den Vergleich natürlich nutzen, um in Zukunft ein wenig Geld zu sparen. In den meisten Fällen gibt es einen günstigeren Anbieter. Dadurch lohnt sich ein Wechsel zum nächsten Kündigungstermin. Der Aufwand ist überschaubar und die Ersparnis macht sich schnell bemerkbar.

1.1. Weitere Kosten einer Wärmepumpe

Wer eine Wärmepumpe installiert hat, muss sich selbstverständlich um die regelmäßige Wartung und Instandhaltung kümmern. Abhängig vom Modell und der eigenen Präferenz sollte die Wartung in Abständen von etwa sechs bis zwölf Monaten durchgeführt werden.

Pro Termin können die Auftraggeber mit Kosten von etwa 100 bis 200 Euro rechnen. Für weitere Nebenkosten sollten noch einmal rund 100 Euro eingeplant werden.

Zwar wird es nicht jedes Jahr dazu kommen, dass weitere Ausgaben anfallen. Man sollte aber in der Rechnung berücksichtigen, dass das zumindest von Zeit zu Zeit der Fall sein wird.

1.2. Die Gesamtkosten der Wärmepumpe

Wie wir in diesem Artikel dargestellt haben, hängen die Gesamtkosten einer Wärmepumpe von vielen verschiedenen Faktoren ab. In den meisten Fällen lohnt sich die Anschaffung allerdings. Das gilt vor allem vor dem Hintergrund, dass erneuerbare Energien auf dem Vormarsch sind und in Zukunft möglicherweise noch weiter begünstigt werden.

Immobilieneigentümer sollten sich deshalb nicht von den vielen verschiedenen Kosten abschrecken lassen, sondern einfach mal in aller Ruhe nachrechnen, ob sich für sie die Anschaffung einer Wärmepumpe lohnen könnte.

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